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Mobbingflyer 2018

"Mobbing verletzt Menschen" - Mobbingflyer geht in die zweite Runde

Bei der Schülerfachtagung „Zeigt, was in euch steckt!“ im Dornbirner Rathaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ein vermehrtes Auftreten von Mobbing in Klassen bzw. an Schulen gesprochen. Die Ohnmacht zu handeln, welche bei Mobbing oft auftritt, hat den Verein „jugendornbirn“ dazu veranlasst, Tipps im Umgang mit Mobbing zusammenzufassen und in Form eines Flyers zu veröffentlichen.

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe 2012 geht der Mobbingflyer nun in die zweite Runde: Wie wirkt sich Mobbing aus? Was tun, wenn ich gemobbt werde? Was kann der Beobachter tun und was die Schule? Alle diese Fragen werden im neu aufgelegten Flyer beantwortet.

Auch die Digitalisierung spielt eine große Rolle in Zusammenhang mit Cybermobbing. Durch die Anonymität und das sehr schnelle Verbreiten von Inhalten an ein breites Publikum, kann diese Art von Mobbing verheerende Folgen haben. Vor allem endet Cybermobbing nicht wenn die Schule vorbei ist.

Jedes zehnte Kind bzw. jeder zehnte Jugendliche ist von Mobbing betroffen und die Folgen können bis zum Selbstmord führen. Umso wichtiger ist es, gegen jede Art von Mobbing vorzugehen, es zu verhindern bzw. zu beenden. Denn Mobbing verletzt Menschen.

Flyer können hier angefordert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MobbingNEU

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1. Kompetenzfrühstück

Demokratiekompetenz stärken und Verantwortung tragen

"Demokraten fallen nicht vom Himmel"

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Demokratie zusammen.
Beim ersten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit dem Medienträger Russmedia am
23. Mai 2018 diskutierten über 30 Jugendliche und Erwachsene über Möglichkeiten von Partizipation in Familie und Schule.

Die von Christian Weiskopf, dem Obmann von jugendornbirn, vorgestellten Ergebnisse des Jugendmonitors 2017 zeigten klar auf, dass neben Freunden die Familie und die Schule die wichtigsten Orte sind, an denen demokratisches Verhalten geübt und gelernt wird.
Die selben Ergebnisse zeigen auch Studien aus dem Europäischen Raum, die vom Jugendforscher Klaus Farin vorgestellt wurden. Wenn Schule als lernender Körper verstanden wird, in dem partizipative Methoden von allen Beteiligten erlebt und gelernt werden können, dann zeigt dies Wirkung in höher ausgeprägtem Engagement im Erwachsenenalter. Wenn man von Partizipation spricht, ist Schule der wichtigste Bereich. „Nach der primären Sozialisation innerhalb der Familie ist Schule der Ort, an dem erlebt werden kann, was Demokratie ist oder eben nicht.“ betonte Klaus Farin. Wenn junge Menschen nicht bereits in der Schule lernen, sich zu engagieren und dies als sinnvoll erleben und Spaß dabei haben, lernen sie es später meist nicht mehr.

Kaum noch Konflikte in der Familie
Was die Entwicklung auffällig zeigt, ist die stärker gewordene Ähnlichkeit von jungen Menschen mit ihrer Elterngeneration. Auf die Frage, was würdest du in der Erziehung deiner Kinder anders machen als deine Eltern, antworteten 90 % der Befragten mit „gar nichts“.
Dies unterstreicht ebenso die Schule als wichtigen Lernort für Demokratie.

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

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2. Kompetenzfrühstück

Demokratiekompetenz stärken und Verantwortung tragen

Über Medien und Demokratie

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Demokratie zusammen.
Beim zweiten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit Russmedia am 12. Oktober 2018 diskutierten über 40 Schülerinnen und Schüler der HTL, des BG und BORG Dornbirn mit 10 Erwachsenen über die Verantwortung der Medien in der Demokratie.

Zuvor konnten die Jugendlichen bei Gipfele und Kaffee den Ausführungen von VN-Politikredakteur Michael Prock zuhören und ihm Fragen zu Artikeln und Arbeitsweisen der VN stellen.
Danach wurde in kleinen Teams die Rolle der Medien als vierte Gewalt und wie jugendgerechte Berichterstattung aussehen würde erörtert.

Folgende Fragen wurden mit den Jugendlichen diskutiert:
• Welche Nachrichten schaffen es wie zu uns?
• Wie geschieht die Auswahl der Inhalte für die Berichterstattung?
• Wie sehen die Abläufe in der Berichterstattung aus?

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

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Klassensprechertreffen 2018

politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen 

Am 17. Oktober 2018 trafen sich bereits zum 27. Mal 76 Klassensprecher (33 Mädchen und 43 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz“. In lockerer Atmosphäre konnten sich die Jugendlichen Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

Beim Klassensprechertreffen bekommen die Jugendlichen die Chance, sich mit der Rolle als Klassen-sprecher auseinanderzuset¬zen. Zudem stellten sich verschiedene Dornbirner Jugendorganisationen vor, sie lernten die Grenzen und Möglichkeiten der Stadtpolitik kennen und konnten sich beim Europaworkshop persönlich einbringen.

Die Workshops beim Klassensprechertreffen 2018 waren:

  • Rechte und Pflichten der Klassensprecher
  • Entscheidungsebenen Stadt / Land / Österreich / EU
  • Jugendmarktplatz Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk (inkl. Kinder- und Jugendanwaltschaft, BIFO und KOST - Ausbildungspflicht bis 18)
  • Europa (anlässlich Kulturperspektiven 2024)

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Mathias kleinMathias, BG Dornbirn: „Ein Klassensprechertreffen ist aus meiner Sicht sehr wichtig, denn eigentlich nur hier kann man lernen was man als Klassensprecher alles machen muss. Mir hat alles gut gefallen vor allem der Workshop Entscheidungsebene Stadt/ Land/ Bund/ EU, dort habe ich gelernt für was die alle zuständig sind.“

 

Sarah kleinSarah, Mittelschule Lustenauerstraße.: „Ich finde ein Klassensprechertreffen gut, weil man hier informiert wird wie man sich am besten für seine Klasse einsetzen kann. Neu war für mich welche Rechte man eigentlich als Klassensprecher hat. Die Workshops „Europa“ und „Rechte + Pflichten eines Klassensprechers“ haben mir sehr gefallen.“

Mehmet klein

 

Mehmet, BORG Schoren: „Da ich zum ersten Mal Klassensprecher bin hilft mir das Treffen hier im Rathaus sehr. Ich konnte viele neue Dinge über Europa, die österreichische Demokratie und das Parlament lernen. Ich habe alle Workshops sehr interessant gefunden, der Workshop „Europa“ hat mir besonders gut gefallen.“

 

Maria kleinMaria, BG Dornbirn: „Beim Klassensprechertreffen kann man die Erfahrungen mit den anderen Klassensprechern austauschen und sich erkundigen wie sie vorgehen um etwas zu Erreichen. Hier bekommt man mehrere verschiedene Möglichkeiten vorgestellt um Dinge zu verändern. Der Workshop „Jugendmarktplatz“ hat mir gut gefallen, denn dort konnte ich viel über meine Rechte auch außerhalb der Schule lernen.“

 

 

Fotos © Horst Huber

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