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Mädchentreff Onlinebeteiligung

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Mädchentreff Dornbirn-aOnline-Beteiligungsprojekt "Mädchentreff" in Dornbirn

Im Herbst 2018 wird in Dornbirn ein Mädchentreff eröffnet. Die Anmietung der Räumlichkeiten wurde vom Stadtrat beschlossen und die Dornbirner Mädchen konnten sich in die Vorbereitung bereits aktiv einbringen.

Die Stadt Dornbirn startet nun eine gemeinsame Aktion mit den Jugendvereinen aha, jugendornbirn und OJAD, bei dem alle Interessierten ab 4. Juni 2018 aktiv bei einer Online-Beteiligung mitmanchen können.

Mach mit. Sei dabei!

Das Onlineportal findet sich hier: https://vorarlberg.mitdenken.online/maedchentreff

Mädchen sind aktiv in die Sport- und Kulturszene eingebunden und nutzen – wie Burschen – ein vielfältiges Freizeitangebot. Mit dem Mädchentreff soll es ein ergänzendes Angebot in der – überwiegend männlich dominierten – offenen Jugendarbeit geben. Während ihrer Entwicklungsphase suchen Mädchen immer wieder gezielt Räume auf, um „unter sich zu sein”. Der geplante Mädchentreff in der Bergmannstraße ist zentral (Innenstadt) in der Nähe eines Parks, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar und in ruhiger Nachbarschaft gelegen. Mit drei Räumen auf circa 120 m² können die jungen Damen sich ausbreiten. „Die Mädchen können ab Montag, 4. Juni 2018 aktiv mitbestimmen, wie der Mädchentreff gestaltet sein soll, damit sie sich dort wohlfühlen und gerne aufhalten“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Die Planungsgrundlage für die Umsetzung des neuen Mädchentreffs bildeten die wissenschaftlichen Studien „Lebenswelten“ der pädagogischen Hochschule Vorarlberg sowie eine Umfrage unter 170 Dornbirner Mädchen durch die FH Vorarlberg. Wir möchten einen Freiraum für Mädchen und junge Frau im Zentrum von Dornbirn bieten und freuen uns über viele Umfragen-Teilnehmerinnen“, ergänzt Jugendstadtrat Guntram Mäser.

Fragen:

  • Wie sollte der Mädchentreff organisiert und gestaltet werden, damit du dich dort wohlfühlst und gerne hingehst?

  • Welche Angebote soll es geben?

  • Wie sollen die Räume gestaltet sein?

  • Bei was würdest du aktiv mitmachen? Wie oft würdest du diesen Raum nutzen? Auf was ist besonders zu achten?

    Diese Fragen können ganz einfach bis 30. Juni 2018 im Onlinetool eingegeben werden und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse werden dann in die Umsetzungsplanung einfließen.

    Teilnahme Beteiligungsprojekt Mädchentreff Dornbirn

    Online: https://vorarlberg.mitdenken.online/maedchentreff

    SMS: T +43 676 800 555 170

    WhatsApp: T +43 676 800 555 170

    Die Teilnahme ist bis 30. Juni 2018 möglich.

    Weitere Informationen: Jugendabteilung der Stadt Dornbirn, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T+43 5572 306 4400, www.dornbirn.at

 

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Mobbingflyer 2018

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"Mobbing verletzt Menschen" - Mobbingflyer geht in die zweite Runde

Bei der Schülerfachtagung „Zeigt, was in euch steckt!“ im Dornbirner Rathaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ein vermehrtes Auftreten von Mobbing in Klassen bzw. an Schulen gesprochen. Die Ohnmacht zu handeln, welche bei Mobbing oft auftritt, hat den Verein „jugendornbirn“ dazu veranlasst, Tipps im Umgang mit Mobbing zusammenzufassen und in Form eines Flyers zu veröffentlichen.

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe 2012 geht der Mobbingflyer nun in die zweite Runde: Wie wirkt sich Mobbing aus? Was tun, wenn ich gemobbt werde? Was kann der Beobachter tun und was die Schule? Alle diese Fragen werden im neu aufgelegten Flyer beantwortet.

Auch die Digitalisierung spielt eine große Rolle in Zusammenhang mit Cybermobbing. Durch die Anonymität und das sehr schnelle Verbreiten von Inhalten an ein breites Publikum, kann diese Art von Mobbing verheerende Folgen haben. Vor allem endet Cybermobbing nicht wenn die Schule vorbei ist.

Jedes zehnte Kind bzw. jeder zehnte Jugendliche ist von Mobbing betroffen und die Folgen können bis zum Selbstmord führen. Umso wichtiger ist es, gegen jede Art von Mobbing vorzugehen, es zu verhindern bzw. zu beenden. Denn Mobbing verletzt Menschen.

Flyer können hier angefordert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MobbingNEU

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Dornbirner Jugendmonitor 2017, Bildünger 2018

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Hohes Demokratiebewusstsein bei Jugendlichen in Dornbirn

Strategie der Stadt Dornbirn, im Jugendbereich verstärkt mit „jugendornbirn“, mit der Offenen Jugendarbeit und den Schulen zu kooperieren, zeigt Wirkung

Das Verständnis für demokratische Grundwerte ist unter Dornbirns Jugendlichen hoch bis sehr hoch ausgeprägt. Allerdings zeigt knapp ein Viertel von ihnen eine indifferente und jeder zwanzigste eine stark unterdurchschnittliche demokratische Haltung. Das ergab eine Befragung von 855 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Schulstufen in Dornbirn. Diese wurde 2017 von der Fachhochschule Vorarlberg im Auftrag des stadtnahen Vereins „jugendornbirn“ durchgeführt. Mittels eines Tages-Workshops wurden die Ergebnisse dieses Jugendmonitors nun reflektiert und als konkrete Maßnahmen für 2019 ausformuliert.

„Die hohe Beteiligung von Jugendlichen an der Studie zeigt eindrucksvoll das Interesse junger Menschen an Themen wie Mitbestimmung und an politischen Inhalten. Die Stadt fördert dies mit zahlreichen Aktionen, wie z.B. den jährlichen Klassensprechertreffen und sieht das Ergebnis der Studie auch als Auftrag, weitere Aktivitäten zu setzen“, sagt Dornbirns Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurden in einem Tages-Workshop unter dem Titel „Bildünger“ unter anderem folgende Ideen für Umsetzungsmaßnahmen für 2019 festgelegt:

  • Erstellung eines Demokratie-Toolkits: Die Methoden des Demokratie-Toolkits soll anregen, sich mit Demokratie zu beschäftigen und deren Wirkungen erlebbar zu machen. Die Methoden können in der Schule, in der Familie oder im Beruf eingesetzt werden.
  • Klassenrat 4.0: Gemeinsam mit der Schule soll der Klassenrat flächendeckend in Dornbirner Schulen eingeführt werden.
  • Philosophie und Demokratie miteinander verknüpfen und erlebbar machen: Philosophische Konzepte der Demokratie spielerisch erlernen

Diese Ideen werden bis Herbst konzipiert und beim österreichweiten Projekt www.bilduenger.at von Ashoka, der weltweit führenden Organisation für soziales Unternehmertum, eingereicht. „Wir freuen uns, diese Herausforderungen mit so einem kompetenten Partner anzugehen und sind schon ganz gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird“, so Jugendkoordinator Elmar Luger. Ashoka hat für „Bildünger“ die Stadt Dornbirn als Projekt des Bundeslandes Vorarlberg ausgewählt.

„jugendornbirn“-Obmann Christian Weiskopf spricht in dem Zusammenhang der Stadt Dornbirn „höchstes Lob“ aus: „Nach 2012 wurde wiederum eine Untersuchung unter Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Schulstufe durchgeführt, die teilweise sehr ermutigende Ergebnisse zu Tage gebracht hat. Darauf kann aufgebaut werden, daraus können gute Schlüsse für die Zukunft gezogen werden. Besonders erfreulich ist das signifikant hohe Demokratieverständnis der Jugendlichen - aber auch hier gibt es Entwicklungsmöglichkeiten, die in Details sichtbar werden.“ So sollte nach Ansicht von Elmar Luger unter anderem „die Partizipation in der Schule und am Wohnort vielseitig gefördert werden“.

Studienautor Prof. Dr. Frederic Fredersdorf von der Fachhochschule Vorarlberg sieht im Jugendmonitor „eine zukunftsweisende Richtung zur Demokratieentwicklung“: „Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, demokratische Werte und Verfahrensweisen systematisch zu vermitteln und einüben zu lassen. Neben dem Elternhaus erweist sich hierfür die Schule als zentrale Bildungsinstanz; auch die Heimatgemeinde und Vereine können einen wertvollen Teil dazu beitragen.“ So sollten pädagogisch Verantwortliche Jugendliche verstärkt in demokratische Entscheidungsprozesse einbinden. Inwiefern dies zu einer gesteigerten demokratischen Haltung und Beteiligung der Zielgruppe führt, könnten weitere Wiederholungs-Umfragen darstellen.

Statements von Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tagesworkshops “Bildünger“:

David Starchel  kleinDavid Starchel, Schülerclub: „Durch mein Jus-Studium habe ich einen sehr starken Bezug zur Demokratie, zudem bin ich bei einer Studentenorganisation, bei der das Thema Demokratie eine sehr große Rolle spielt. Aber auch privat ist es ein Thema, das mich sehr beschäftigt, auch auf politischer Ebene. Der Workshop ‚Bildünger‘ hat mir sehr gut gefallen. Man sieht unterschiedlichste Ideen aus verschiedensten Perspektiven. Es wurde mir klar, wie viele Möglichkeiten es gibt, Demokratie zu vermitteln und beizubringen.“

Gabriele Willhelmer klein

Gabriele Willhelmer, Young Caritas: „Prinzipiell finde ich es wichtig, dass Demokratie als solches in Österreich existiert. Ich sehe es als Errungenschaft unserer Gesellschaft. Leider verliert das Privileg der Demokratie immer mehr an Bedeutung. Vor allem bei den Jugendlichen ist das sehr stark zu spüren. Ich finde es sehr Interessant und wichtig, dass es solche Workshops wie den ‚Bildünger‘ gibt. Man lernt viele neue Menschen kennen und hat so die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzten und Ideen auszutauschen.“

Steffi Krüger kleinSteffi Krüger, Junge Kirche Dornbirn: „Für mich ist Demokratie ein Grundverständnis, auf der unsere gesamte Gesellschaft aufgebaut ist. Es ist wichtig, dass jeder Mensch gleich ist und sich mit seinen Rechten und Pflichten einbringen kann bzw. die Gesellschaft mitgestalten darf. Ich habe heute jede Menge neuer Leute, die in der Jugendarbeit in Vorarlberg aktiv sind, kennengelernt und durfte zudem einen sehr spannenden Workshop genießen, den ich jedem nur empfehlen kann.“

Christian Weiskopf kleinChristian Weiskopf, Obmann "jugendornbirn": „Mein Interesse an der Demokratie wurde schon sehr früh geweckt. Dieses Interesse hat mich dann so gepackt, dass ich 2012 sogar meine Master-Thesis ‚Kann man Demokratie lernen?‘ dazu verfasst habe. Das Resultat ist: Ja, man kann Demokratie eindeutig lernen. Der Workshop ‚Bildünger‘ zeigte wieder einmal, dass es möglich ist. Es waren unterschiedlichste Teilnehmer, wobei alle unterschiedliche Ideen dabei hatten.“

Michael Hagelmüller kleinMichael Hagelmüller, Ashoka: „Es war wirklich phänomenal. Die Kommunikation war von Anfang an wirklich gut. JugenDornbirn hat einen sehr großen Beitrag zum heutigen Tag geleistet. Aus allen nur denkbaren Sektoren waren Vertreter da, die motiviert und interessiert am Workshop teilgenommen haben. Vielen Dank!“

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Fachtagung 2018

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Schülerfachtatung informiert und vernetzt Dornbirns Klassensprecher

„Alleine hat man keine Chance gegen Mobbing“

Am 14. Februar 2018 trafen sich mehr als 130 Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren zur traditionellen Schülerfachtagung im Dornbirner Rathaus. Themen wie Mobbing im Schulalltag, safer Internet, Jugendmonitoring wie Rechte & Pflichten eines Klassensprechers standen im Mittelpunkt.

„Mobbing im Schulalltag“ Neben der rechtlichen Aufklärung werden Formen von Gewalt- und Konfliktlösungsstrategien und der persönliche Umgang mit Frust und Aggression gezeigt.

„safer Internet“ Junge Menschen werden dazu befähigt, einen vernünftigen, reflektierten Umgang mit dem Internet zu entwickeln. Ziel ist es, die Eigenverantwortlichkeit zu stärken und einen eigenen Standpunkt zu finden. Die Jugendlichen lernen die Risiken richtig einzuschätzen. „Jugendmonitoring: Dornbirner Jugendstudie“ Im Frühjahr 2017 wurde im Auftrag von „jugendornbirn“ eine Studie zum Thema Jugendmitbestimmung in Dornbirn durchgeführt. Die Ergebnisse liegen vor und der Workshop baut auf diesen auf und beschäftigt sich mit den demokratischen Grundwerten und wie diese in Schulen, Familien und Freundeskreis verbreitet werden können.

Rechte und Pflichten eines Klassensprechers“ Die Jugendlichen bekommen einen Überblick über ihre Rechte und Pflichten, bekommen Tipps und Tricks und werden in ihrem Tun und Handeln gestärkt.

Was sagen die Teilnehmer?

Ümmü kleinÜmmü Eser NMS Bergmannstraße: Eine meiner Mitschülerinnen wurde früher gemobbt. Alleine konnte ich nicht viel dagegen unternehmen, deswegen habe ich den Kontakt zu ihr gesucht. Nach einiger Zeit und durch die Hilfe von einigen Klassenkameraden konnten wir dem Horrorszenario eine Ende setzten. Durch den Workshop „Mobbing im Schulalltag“ weiß ich nun, wie man am besten gegen Mobbing vorgehen kann. Fabienne klein

Fabienne Schwendinger NMS Baumgarten: Ich habe zum Glück noch keine Erfahrungen mit Mobbing machen müssen. Allerdings haben wir in der Klasse einen Mitschüler mit einer Beeinträchtigung, weswegen er von vielen Mitschülern gehänselt und gemobbt wird. Ich finde es gut, dass es Workshops wie „Mobbing im Schulalltag“ gibt, damit man lernt, dass Mobbing ernsthaft Menschen verletzten kann.

Raimund klein

Raimund Lau HTL Dornbirn: Bereits schon in der Volkschule gab es minimale Ansätze von Mobbing, jedoch später in der Hauptschule wurde es zu einem allgegenwärtigen Thema. Ich selbst bin bereits schon mit Mobbing konfrontiert worden, jedoch meistens nur aus der Position des Beobachters. In unserer Schule gibt es Gott sei Dank Maßnahmen gegen Mobbing, denn alleine kommt man aus diesem Teufelskreis nicht mehr heraus.

Bedirhan klein

Bedirhan Sanriay NMS Markt: Viele Dinge aus dem Workshop „saferInternet“ waren mir bereits bekannt. Allerdings habe ich viele neue wichtig Informationen erhalten zum Beispiel über Urheberrechte. Am interessantesten fand ich das Thema Fotorechte und was passieren kann wenn man diese missachtet. Zudem sahen wir noch spannende Statistiken über die aktuellen Social-Media Plattformen. Ich finde die Schülerfachtagung eine super Veranstaltung und kann jedes Mal eine Menge lernen.

Leonardo kleinLeonardo Golubovic, BG Dornbirn: Ich kannte mich im Thema Mobbing bereits sehr gut aus, da ich selbst lange Zeit von Mobbing betroffen war. Da es von Seiten der Schule leider keine wirklichen hilfreichen Maßnahmen gegen Mobbing gab, finde ich es sehr gut, dass es Anti-Mobbing Workshops, wie auch auf der Schülerfachtagung, gibt, denn alleine hat man keine Chance gegen Mobbing. Elena klein

Elena Mihelcic, BRG Schoren:Zum Glück musste ich noch keine Erfahrungen bezüglich Mobbing sammeln. Allerdings war mein Bruder längere Zeit betroffen. Leider blieb es nicht nur beim „normalen“ Mobbing, sondern ging dann auch noch in Cybermobbing über. Da die Schule nicht wirklich was dagegen unternimmt, finde ich diese Workshops sehr wichtig.

Fotos © Horst Huber

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Skateplatz Onlinebeteiligung

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SkaterDeine Meinung zum Skateplatz in Dornbirn ist gefragt!

Erstmals findet in Dornbirn eine online-Jugendbefragung zur Gestaltung des zukünftigen Skateplatzes am Dornbirner Bahnhof statt. Mit nur wenigen Klicks kann man sich auf https://vorarlberg.mitdenken.online/skaten_dornbirn einloggen und bis Sonntag, 8. April 2018 seine Meinung abgeben. Ebenso kann man ganz unkompliziert eine WApp oder SMS an folgende Handynummer schicken: +43 676 800 10 49 59. Mach mit – sei dabei! Deine Meinung zählt!

Um was geht es?

Wie sollte unser neuer Skateplatz in Dornbirn gestaltet sein, damit sich junge Menschen dort gerne aufhalten und gut skaten können? Wir wollen gemeinsam mit allen Interessierten klären, wie ein Skateplatz gestaltet sein sollte, damit man sich dort wohl fühlt. Sagt uns, worauf bei der Gestaltung besonders geachtet und was nicht vergessen werden sollte.

In den vergangenen Jahren wurde in Dornbirn intensiv über die Verbesserung des Angebotes für Skaterinnen und Skater diskutiert. Mehrere Gemeinden in Vorarlberg verfügen über regional bedeutsame Skateanlagen, vereinzelt haben diese sogar überregionale Bedeutung.

Die Stadt Dornbirn plant die Errichtung eines ca. 500 m² großen Skateplatzes auf dem Gelände des Parkplatzes am Bahnhof, welcher insbesondere den Bedarf von “Anfängern” und “jüngeren Skatern” decken soll.

Der Standort zeichnet sich durch die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit, insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus. In unmittelbarer Nähe befinden sich zudem weitere Einrichtungen für Jugendliche, so das VISMUT in der Schlachthausstraße wie auch das aha beim Bahnhof. Ein weiterer wichtiger Standortvorteil ist, dass kaum bzw. nur in größerer Entfernung eine Wohnnachbarschaft vorliegt. Nach der Eröffnung wird der Platz im Rahmen der Mobilen Jugendarbeit durch die “Offene Jugendarbeit Dornbirn” begleitet.

Im Beteiligungsprojekt sollen möglichst viele junge Dornbirnerinnen und Dornbirner eingebunden und beteiligt werden. Ziel ist es, eine gute Planungsgrundlage zu schaffen. Folgende Fragen sind von zentraler Bedeutung:

Wie muss der neue Platz gestaltet sein, damit du dich dort gerne aufhältst? Welche Geräte sollen angeschafft werden? Kannst du dir vorstellen, dass du beim Aufbau mithilfst? Welche Regeln sind für einen reibungslosen Ablauf wichtig? Was soll UNBEDINGT Berücksichtigung finden?

Nähere Informationen Weitere Informationen zum Skateplatz Dornbirn erhältst du in der Jugendabteilung der Stadt Dornbirn, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +43 5572 306 4400.

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Klassensprechertreffen 2017

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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen

Bereits zum 26. Mal trafen sich am 18. Oktober 80 Klassensprecher (32 Mädchen und 48 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz Dornbirn“. Alle Jugendliche konnten sich in einer lockeren Atmosphäre Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

 

Ideen für 20 Jahre Junge Halle

In den Workshops zu den Themen „Rechte und Pflichten der Klassensprecher“ und den „Aufgaben von Stadt, Land, Bund, EU“ wurde rege diskutiert. Ein besonderes Highlight war die Ideensammlung zum bevorstehenden 20-jährigen Jubiläum der „Jungen Halle“ auf der Dornbirner Frühjahrsmesse „Schau!“. Ein Kurzfilm vermittelte Eindrücke der vergangenen Jahre. Viele konkrete Ideen wie z.B. eine Aktionsbühne oder Trampolingeräte wurden diskutiert. Was Bewerbungskanäle anbelangt, waren Instagram, Snapchat und YouTube die Favoriten der Jugendlichen. Mehr als 21 Jugendliche haben sich gemeldet und wollen weiter aktiv mitwirken, damit die Junge Halle 2018 ein Erfolg wird!

„Es ist immer wieder beeindruckend“ so Jugendkoordinator Elmar Luger „wenn sich das Rathaus in ein großes Jugendhaus an einem Vormittag entwickelt, denn alle Besprechungsräume sind an diesem Tag von Jugendlichen belegt!“

Das Klassensprechertreffen war eine motivierende Veranstaltung, welche es ermöglicht, dass sich die Jugendlichen schulübergreifend austauschen, dabei Tipps und Infos vom Jugendnetzwerk Dornbirn erhalten und sie mit den Fachworkshops in ihrer Rolle als Klassensprecherin und Klassensprecher gestärkt werden.

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Klassensprecher: 

Kilian Balhorn 

Kilian Balhorn, PTS Dornbirn: Der Workshop „Rechte und Pflichten“ hat mir besonders gut gefallen. Ich wusste vorher schon einiges, was ein Klassensprechen machen darf und was nicht, habe in dem Workshop jedoch jede Menge Neues gelernt, die ich in meinem Amt als Klassensprecher umsetzten kann und werde.

Clemens Flatschacher

Clemens Flatschacher, NMS Bergmannstraße: Ich finde es sehr wichtig, dass Jugendliche in die Gestaltung der Jungen Halle miteinbezogen werden. So können die Interessen der Jugendlichen besser vertreten werden und es kommen aktuellere Themen in die Junge Halle, die junge Menschen wirklich interessieren und nicht nur Erwachsenen.

Ceyda Yildiz

Ceyda Yildiz, HTL Dornbirn: Ich habe sehr viel aus den Workshops mitnehmen können. Mir ist nun bewusst, was ich für Rechte als Klassensprecher habe. In der Unterrichtsgestaltung kann sich ein Klassensprecher beispielsweise sehr gut einbringen. Auch die Pflichten eines Klassensprechers, die vielen gar nicht bewusst sind, wurden ausführlich erklärt. Durch diesen Vormittag im Rathaus kann ich nun mein Amt als Klassensprecherin besser ausführen.

Bernhard Fleisch

Bernhard Fleisch, HTL Dornbirn: Für mich war die Mitbestimmung für die nächste Junge Halle das Highlight des Tages. Meiner Meinung nach sollte im Vorhinein mehr jugendgerechte Werbung gemacht werden. Zudem könnte man wieder ein paar „Youtube Stars“ einladen, das kommt bei jungen Menschen immer gut an. Was mir auch noch auf der Jungen Halle fehlt ist Musik, egal ob Live Musik von einer Band oder von einem DJ.

Pia DiMeglioPia DiMeglio, NMS Haselstauden: Wenn ich an die Junge Halle denke steht bei mir Spaß an erster Stelle. Es muss den jungen Leuten einfach gefallen. Natürlich kann man es nie allen Recht machen, deshalb finde ich es wichtig, dass es solche Events wie das Klassensprechertreffen gibt, da man hier die Möglichkeit hat, bei solchen Entscheidungen mitzubestimmen.

 

Lydia WetschnigLydia Wetschnig, BORG Schoren: Mir war gar nicht bewusst, dass ein Klassensprecher so viele Möglichkeiten hat. Mir wurde durch den Workshop „Rechte und Pflichten“ gezeigt, wie wichtig das Klassensprecheramt ist. Wenn es beispielsweise zwischen Lehrern und Schüler Probleme gibt, oder bei der Mitgestaltung des Unterrichts hat der Klassensprecher einen größeren Einfluss als ich dachte.

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Lange Nacht der Partizipation

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Lange nacht der partizipation 2017

Mehr als 250 (!) Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen zur „Langen Nacht der Partizipation“ in die Fachhochschule Vorarlberg! Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Projekten zu beteiligen gehört zu einem modernen Stil von Politik, und Verwaltung. Mehr als 27 innovative Beteiligungsprojekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Kinder und Jugend, Generationen u.v.m. wurden präsentiert. „jugendornbirn“ versteht sich hier als aktiver Impulsgeber.

Der „Österreicher des Jahres 2013“, Martin Hollinetz aus Oberösterreich, der mit seinen „offenen Technologielaboren (kurz OTELO)“ in Oberösterreich große Erfolge feiert, hob in seinem Impulsreferat die Bedeutung des Inspirierens, Begeisterns, Teilens und Ermöglichens hervor. „Die Gemeinde stellt uns kostenlos Räume zur Verfügung, die von den Menschen aktiv ohne große Vorgaben genutzt werden. Es gibt lediglich eine gemeinsame OTELO Charta, an die man sich zu halten hat“.

Menschen zusammenbringen
Bei aller Bedeutung der Digitalisierung und des Web 2.0 ist es ganz wichtig, Menschen zusammen zu bringen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse in den Beteiligungsprojekten auszutauschen. So entstehen wertvolle Dialoge und Ermutigung für alle Beteiligten. „Der Spirit der Veranstaltung wirkt weit über den Abend selber hinaus“ so Jugendkoordinator Elmar Luger.

Aktive Einbindung der Polytechnischen Schule
Bereits im Vorfeld haben Schüler und Schülerinnen der Polytechnischen Schule unter der Leitung von Franz Romagna im Vorfeld Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Landeshauptmann Mag. Markus Wallner und Rektorin der Fachhochschule, Dr. Tanja Eiselen zum Thema Partizipation interviewt. Dieser Film wurde exklusiv für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung vorgeführt. „Jugendliche wollen mitgestalten. Jugendliche haben etwas zu sagen. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler darin, Demokratie zu lernen und partizipatives Verhalten zu leben. Unser Dabeisein ist eine logische Konsequenz unserer Bemühungen“ so Mitveranstalter und Lehrer der Polytechnischen Schule Christian Weiskopf. 

„Die Lange Nacht der Partizipation zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Beteiligungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung gibt den Bemühungen in Dornbirn Schwung für die nächsten Jahre“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Beipielhafte Kooperation
Die lange Nacht der Partizipation wird wie bereits 2015 in Kooperation der FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, jugendornbirn und Stadt Dornbirn durchgeführt. Für die ausgezeichnete Verpflegung sorgte das Gastroteam der Dornbirner Jugendwerkstätten und die FHV.

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