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 23. Klassenspsrechertreffen 2014

85 Klassensprecher tagen am 15.10.2014 im Dornbirner Rathaus

Seit 1996 werden vom Dornbirner Jugendnetzwerk (jugendornbirn, Jugendabteilung, aha, Jugendwerkstätten, Elternverband, offene Jugendarbeit, Feuerwehr, Rotes Kreuz) regelmäßig Klassensprechertreffen der 8.+9. Schulstufen im Dornbirner Rathaus durchgeführt. Informationskompetenz, Politische Bildung und die Auseinandersetzung mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt stehen dabei im Mittelpunkt.

In 4 Workshops werden die Jugendlichen fachlich kompetent begleitet und erhalten Informationen zu den Jugendangeboten in Dornbirn, die Rechte und Pflichten der Klassensprecher und den Kompetenzen auf den unterschiedlichen Ebenen (Stadt-Land-Bund-EU). Darüber hinaus werden sie unterstützt, eigene Projektideen zu entwickeln. „Die Klassensprechertreffen haben sich zu einer festen Größe in Dornbirn entwickelt. Die Beteiligung junger Menschen ist uns ganz wichtig“ so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

Sich beteiligen – der Gemeinschaft helfen: Besondere Höhepunkte waren das Kennenlernen der Feuerwehr und der Aktivitäten des Roten Kreuzes. Beispielsweise konnte man direkt in die Rolle eines Feuerwehrmannes schlüpfen und an einer Puppe ausprobieren, wie man richtig Herzmassage macht. „Aus unterschiedlichen Jugendstudien wissen wir“, so Jugendkoordinator Elmar Luger, „dass Jugendliche sich positiv in die Gemeinschaft einbringen und vor allem anderen helfen wollen.“ Daher führt man diese niederschwelligen Kennenlernworkshops der Blaulichtorganisationen seit 4 Jahren erfolgreich durch.

Vorbildhafte Kooperation Schule-Stadt-Jugendarbeit: Eine Besonderheit ist hier die beispielhafte Kooperation zwischen den Schulen, der Stadt Dornbirn und der Jugendarbeit. „Diese einmalige Kooperation findet sowohl im BMUKK als auch auf Internationalen Fachtagungen ihre würdige Anerkennung. Da schaut so manche Stadt und Region neidisch auf uns“ so Jugendstadtrat Guntram Mäser.

Wie ist die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt? Dieser Frage ging Kommunikationsberater Dr. Peter Vogler mit Befragungsergebnissen von über 100 Jugendlichen nach und stellte seine Zwischenergebnisse vor. Ein Projekt, in dem von Anfang an junge Menschen beteiligt und befragt wurden. Ob junge Menschen eine eigene Kommunikations-Plattform nutzen würden und wofür – damit wird sich eine Gruppe von 12 Klassensprecher weiterhin befassen.

Ziel des Projektes: Beteiligung in der Stadt Dornbirn im eigenen Umfeld erlebbar machen - Politik(erInnen) kennen lernen, wer entscheidet was? - Möglichkeiten für Partizipation erkennen - Förderung der Identifikation mit der Stadt Dornbirn - Aktive Bürgerschaft / Jugendliche als Teil der Gesellschaft ernst nehmen  - Aufwertung der Rolle als Klassensprecherin - Information zur Rolle des Klassensprechers

4 Workshops: - Jugendmarktplatz Dornbirn - Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk, Angebote der OJAD, aha und 360, „Jugendliche helfen“ Angebote der Feuerwehrjugend und des Jugendrotkreuzes - Rechte und Pflichten des Klassensprechers - Entscheidungsebenen Stadt/ Land/ Österreich/ EU - „Fit für dein Projekt“ - Konkrete Beteiligungsmöglichkeiten von JugenDornbirn

Projektteam Dornbirner Jugendnetzwerk: Annemarie Felder (Leitung), Christa Kohler, Heinz Starchl, Petra Zündel, Carola Vuissa, Tommy Galido, Yasemin Polt, Max Glojek, Kurt Kohlhaupt, Veronika Geiger, Elisabeth Schwendinger, Christoph Kutzer, Monika Kovacec, Arthur Sottopietra, Elmar Luger

11 Schulen mit 48 Klassen, 85 Schüler (38 Mädchen, 47 Buben) haben mitgewirkt.

Umfrage: Was hast du beim Klassensprechertreffen gelernt?

HannahHannah Kulmitzer, HTL Dornbirn, 14 Jahre "Ich wurde durch eine Stimmzettelwahl zur Klassensprecherin ernannt. Als Ziel habe ich mir das Lösen von Problemen gesetzt. Jedes Problem kann man auf irgendeine Weise lösen, das haben mir auch die zahlreichen Workshops gezeigt, denn die Politiker versuchen auch jedes Problem zu lösen."

KatharinaKatharina Amann, BG Dornbirn, 14 Jahre "Die Klassensprecherwahl ist mit einer Stichwahl bei uns abgelaufen und ich hatte das Glück, dass mich meine Mitschüler gewählt haben. Als Klassensprecherin möchte ich meine Klasse gut vertreten und mir ist wichtig, dass jeder das bekommt, was ihm zusteht. Bei den Workshops heute wurde mir klar gemacht, was für Rechte und Pflichten wir als Schüler und ich als Klassensprecher habe. Das fand ich sehr interessant. Meine Ziele sind, dass jeder unserer Klasse einen guten Notendurchschnitt am Jahresende hat und wir keinen in der Klasse verlieren."

ElifElif Seker, HTL Dornbirn, 17 Jahre "Ich finde es sehr gut, dass es sowas wie das Klassensprechertreffen gibt. Ich denke es ist sehr informativ und interessant, doch leider bin ich wegen einer Schularbeit zwei Stunden später gekommen, aber das was ich bisher gehört habe werde ich so gut es geht in unserer Klasse einbringen. Obwohl ich nicht sehr viel mitbekommen habe, hat es mir sehr gut gefallen."

DominikDominik Kutzer Mittelschule Bergmannstraße, 13 Jahre "Ruhiges Verhalten und wenig Streitereien in der Klasse sind mir sehr wichtig. Darum ist auch eine gute Klassengemeinschaft wichtig, dass das alles gut funktioniert. Das Klassensprechertreffen gibt mir die Möglichkeit, Ideen dafür zu sammeln und diese dann in der Klasse umzusetzen. In den Workshops werden wir aufgeklärt, wo was entschieden wird. Wir erhalten einen Überblick zu wem wir gehen können, wenn wir eine Frage haben."

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