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Beteiligungsprojekte

Lange Nacht der Partizipation

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Lange nacht der partizipation 2017

Mehr als 250 (!) Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen zur „Langen Nacht der Partizipation“ in die Fachhochschule Vorarlberg! Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Projekten zu beteiligen gehört zu einem modernen Stil von Politik, und Verwaltung. Mehr als 27 innovative Beteiligungsprojekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Kinder und Jugend, Generationen u.v.m. wurden präsentiert. „jugendornbirn“ versteht sich hier als aktiver Impulsgeber.

Der „Österreicher des Jahres 2013“, Martin Hollinetz aus Oberösterreich, der mit seinen „offenen Technologielaboren (kurz OTELO)“ in Oberösterreich große Erfolge feiert, hob in seinem Impulsreferat die Bedeutung des Inspirierens, Begeisterns, Teilens und Ermöglichens hervor. „Die Gemeinde stellt uns kostenlos Räume zur Verfügung, die von den Menschen aktiv ohne große Vorgaben genutzt werden. Es gibt lediglich eine gemeinsame OTELO Charta, an die man sich zu halten hat“.

Menschen zusammenbringen
Bei aller Bedeutung der Digitalisierung und des Web 2.0 ist es ganz wichtig, Menschen zusammen zu bringen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse in den Beteiligungsprojekten auszutauschen. So entstehen wertvolle Dialoge und Ermutigung für alle Beteiligten. „Der Spirit der Veranstaltung wirkt weit über den Abend selber hinaus“ so Jugendkoordinator Elmar Luger.

Aktive Einbindung der Polytechnischen Schule
Bereits im Vorfeld haben Schüler und Schülerinnen der Polytechnischen Schule unter der Leitung von Franz Romagna im Vorfeld Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Landeshauptmann Mag. Markus Wallner und Rektorin der Fachhochschule, Dr. Tanja Eiselen zum Thema Partizipation interviewt. Dieser Film wurde exklusiv für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung vorgeführt. „Jugendliche wollen mitgestalten. Jugendliche haben etwas zu sagen. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler darin, Demokratie zu lernen und partizipatives Verhalten zu leben. Unser Dabeisein ist eine logische Konsequenz unserer Bemühungen“ so Mitveranstalter und Lehrer der Polytechnischen Schule Christian Weiskopf. 

„Die Lange Nacht der Partizipation zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Beteiligungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung gibt den Bemühungen in Dornbirn Schwung für die nächsten Jahre“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Beipielhafte Kooperation
Die lange Nacht der Partizipation wird wie bereits 2015 in Kooperation der FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, jugendornbirn und Stadt Dornbirn durchgeführt. Für die ausgezeichnete Verpflegung sorgte das Gastroteam der Dornbirner Jugendwerkstätten und die FHV.

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Junge Halle 2017

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Dornbirn will eine jugendfreundliche stadt bleiben!

Damit Dornbirn eine jugendfreundliche Stadt bleibt ist es wichtig, frühzeitig auf Jugendliche zu hören und sie in die Gestaltung der Stadt Dornbirn einzubinden.
Bei der Schülerfachtagung im Februar 2017 konnten Klassensprecher und deren Stellvertreter die Prozesse in der Stadtplanung aus erster Hand von DI. Martin Assmann und Mag.(FH) Elisabeth Schwendinger erfahren und hatten die Möglichkeit bei der Planung mitzureden und so Einfluss auf weitere Umsetzungen zu nehmen. Wir wollten von den Schülern wissen, wo sie sich in Dornbirn gerne aufhalten, wo ihre weniger beliebten Orte sind und was sie in Dornbirn ihrem Besuch aus fremden Ländern zeigen würden. An diesen tollen Ergebnissen wurden in der „Jungen Halle“ weiter gearbeitet.

Tolle und lobenswerte Zusammenarbeit gab es mit acht Dornbirner Schulklassen, die am Messestand in Mini-Workshops von je 30 Minuten auf einer Dornbirn Landkarte ihre „Highlights“ und „Unorte“ markierten.

Unser Ziel war u.a. auch die Konzentration auf die Fülle des vorhandenen Angebots in Dornbirn,  Ideen für ein gutes Zusammenleben zu sammeln,  die Anregungen der Jugendlichen öffentlich sichtbar machen.
Durch die Interaktion mit Jugendlichen und Erwachsenen entstanden viele spannende Gespräche und die Aktion wurde insbesondere von Erwachsenen gelobt und fand großen Anklang bei Jung und Alt.

Die Umfrage in der Jungen Halle bestand aus 3 Fragen mit Bezug zu Dornbirn:
• Was sind deine Lieblingsorte?
• Wo sind „Unorte“?
• Was fehlt?

Von ca. 1000 Teilnehmern ergaben sich ca. 300 schriftliche Feedbacks. 46% davon waren positiv, 10% waren negativ und 44% hinterließen einen Wunsch.

Lieblingsorte: Spitzenreiter mit ca. 35% der positiven Antworten sind öffentliche Plätze unter den Lieblingsorten. Dornbirner Ach, Waldbad Enz und Sportplatz Birkenwiese wurden am häufigsten genannt.
Unorte: 90% der negativen Antworten fielen auf öffentliche Plätze, allen voran der Bahnhof gefolgt vom Kulturhauspark.
Was fehlt: 42% der Kommentare wollen ihren Sport gefördert sehen, 20% sehen Bedarf bei Busverbindungen und Infrastruktur.

Beim Gewinnspiel und der Umfrage, „An welchen öffentlichen Plätzen möchtest du freies WLAN in Dornbirn haben?“ nahmen insgesamt ca. 420 Personen teil.
Die Teilnehmer aus dem Bezirk Dornbirn (248) beantworteten diese Frage mit: Hauptbahnhof (52); Marktplatz (58); Stadtbus (78); In den Schulen (70); Stadtbad (28); inatura (44); Messegelände (52)

Die Preise des Gewinnspiels, zwei nachhaltigen Lautsprecher aus Bambus und ohne Strom  „Bamboofon“ gingen an: Jennifer Kilian und Pauline Thaler

Wir gratulieren recht herzlich!

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