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Klassensprecher/innen Treffen

Schülerfachtagung 2020

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Dornbirner Jugendliche für Ausbau der Mobilitäts- und Info-Angebote

Workshop bei der Schülerfachtagung bestätigt Ergebnisse der Jugendstudie 2019, wichtigste Polit-Themen junger Menschen sind Gleichberechtigung, Mobilität sowie Jugendeinrichtungen

Ideen zur Gestaltung ihrer Zukunft entwickelten 94 Jugendliche bzw. Schülervertreterinnen und -vertreter einen Tag lang im Rathaus Dornbirn. Grundlage dafür bildeten die Ergebnisse der Jugendstudie, welche von "jugendornbirn" gemeinsam mit der Fachhochschule Vorarlberg durchgeführt wurde. Die für die Jugendlichen derzeit relevantesten Anliegen berühren demnach die Themenbereiche „Gleichberechtigung und Chancengleichheit, Mobilität und Reisen, sowie Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen“. Auf dieser Basis soll nun die Dornbirner Stadtpolitik im Jugendbereich ausgerichtet werden.

Die Dornbirner Jugendlichen legen der Stadtpolitik insbesondere den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ans Herz. So ist ihnen der Ausbau des Bussystems in Dornbirn mit mehr Linien und mehr Möglichkeiten in der Nacht, mit Verbindungen in die Skigebiete sowie Gratis-Schulbussen unter der Woche sehr wichtig. Ein weiteres Anliegen der Jugendlichen betrifft das Veranstaltungs- und Informationsangebot. Auf- oder ausgebaut werden sollte demnach unter anderem das Nachhilfeprojekt „Jugendliche helfen Jugendlichen“, die Vernetzung zwischen Jugendhäusern und anderen Einrichtungen, die Möglichkeit zur Mitgestaltung von Freiräumen oder Plätzen sowie das Angebot an Jugend Cafés und öffentlichen Toiletten. Über all das könnte eine App informieren.

Basis für künftige Handlungsfelder der Stadtpolitik

„Die Ergebnisse dieses Workshops und der Jugendstudie bilden jetzt die Grundlage für die Entwicklung eines konkreten Umsetzungsplanes der Stadt und ihrer Jugendpolitik", sagt Jugendstadtrat Dr. Alexander Juen. Ausgebaut werden sollen auch die Angebote der Jugendorganisationen im Bereich der Vermittlung von Politikwissen. Denn dies wirkt sich laut Studie auf mehreren Politikfeldern positiv aus. So besteht ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot von „jugendornbirn“ auf Instagram oder Facebook und einer demokratie- und politikfreundlichen Einstellung, dem Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen, einer toleranten Einstellung sowie dem Wohlgefühl und der Zufriedenheit mit der Lebensqualität.

Verstärkte Vermittlung politikbezogenen Wissens

„Der Workshop und die Studie bekräftigen uns in unserem Anlegen, die Vermittlung von politikbezogenem Wissen schulisch und außerschulisch zu verstärken. Die Ergebnisse geben uns vor, dass wir die Top-Themen in der Jugendarbeit bis 2025 prioritär aufzugreifen haben: Mobilität, Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit, Wohnung und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt“, sagt Obmann Christian Weiskopf. Beeindruckt vom Interesse und dem Engagement der Jugendlichen zeigte sich auch die Leiterin des Workshops im Rathaus, Elisabeth Bischof: „Es war schön zu sehen, dass die Jugendlichen es als Wertschätzung erlebten, sich erneut mit der Jugendstudie auseinanderzusetzen. Sie nutzen die Chance mit reger und enthusiastischer Beteiligung.“

Zitate von Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zur Jugendstudie:

Metin Keser, 15, HTL-Dornbirn: „Ich bin in der Offenen Jugendarbeit in Frastanz tätig und wollte wissen, welche Ergebnisse die Dornbirner Jugendstudie brachte. Der Workshop hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, da man seine eigene Meinung einbringen konnte und diese auch später berücksichtigt wird.

Ismail Zurnaei, 16, HTL-Dornbirn: „Ich wollte unbedingt mehr über die Ergebnisse der Jugendstudie erfahren. Besonders gut hat mir gefallen, dass uns die Stadt Dornbirn zu solch wichtigen Themen miteinbezieht und unsere Meinung dazu wissen will.“

Janine Nussbaumer, 15, PTS Dornbirn Für mich war der Workshop eine tolle Chance, meine eigenen Ideen einzubringen und so anderen Leuten helfen zu können. Besonders hat mich beeindruckt, was die Körpersprache über einen Menschen aussagen kann und wie wichtig diese daher ist.

Romea Bas, 14, MS-Baumgarten Ich wollte immer schon bei der Stadt Dornbirn mitreden und etwas verändern. Deshalb war der Workshop für mich eine tolle Möglichkeit. Persönlich nehme ich einiges mit, beispielsweise über die richtige Körpersprache oder wie man am besten mit anderen Menschen kommuniziert.

 

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Klassensprechertreffen 2019

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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen

Am 16. Oktober 2019 trafen sich bereits zum 28. Mal 98 Klassensprecher (41 Mädchen und 57 Burschen) aus 10 Schulen und 52 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.


Zum bewährten „Jugendmarktplatz Dornbirn“ sind auch dieses Jahr die Fachworkshops „Rechte und Pflichten der Klassensprecher“ und die „Entscheidungsebenen Stadt, Land, Bund, EU“ angeboten worden.

Ergänzend zu den Fachworkshops werden aktuelle Themen diskutiert und bearbeitet.

"Gutes Lernen“ ist eines der 11 europäischen Jugendziele. Dabei geht es um die Zusammenführung verschiedener Formen des Lernens, um junge Menschen für die Herausforderungen des ständigen Wandels im Leben des 21. Jahrhunderts fit zu machen. „Gutes Lernen“ wurde dieses Jahr beim Klassensprechertreffen als Spezial-Workshop genauer behandelt.

Das Klassensprechertreffen war eine motivierende Veranstaltung, welche es ermöglicht, dass sich die Jugendlichen schulübergreifend austauschen, dabei Tipps und Infos vom Jugendnetzwerk Dornbirn erhalten und sie mit den Fachworkshops in ihrer Rolle als Klassensprecherin und Klassensprecher gestärkt werden.

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Organisiert wurde die Veranstaltung „jugendornbirn“ in Kooperation mit der Stadt Dornbirn, felderProjekte, OJA Dornbirn, Dornbirner Jugendwerkstätten, aha, kija, Schulsozialarbeit, KOST und Bifo.

Was sagen die Jugendlichen

Yaren klein

 

Yaren, HTL Dornbirn: „Das Klassensprechertreffen ist sehr wichtig, damit sich die Klassensprecher verschiedener Schulen austauschen können und man darüber informiert wird wie man sich für seine Klasse einsetzen kann. Am besten hat mir der Workshop über die Rechte und Pflichten eines Klassensprechers gefallen.“

 

Lukas klein

Lukas, Mittelschule Markt: „Mir hat das Klassensprechertreffen sehr gut gefallen, da man über die verschiedensten Themen ausreichend informiert wird. Am besten hat mir der Workshop „Entscheidungsebenen“ gefallen. Als Klassensprecher will ich meine Mitschüler über diese wichtigen Themen informieren und aufmerksam machen.“


Boris klein

Boris, HTL Dornbirn: „Es ist sehr wichtig, dass sich die Klassensprecher untereinander austauschen und man gemeinsam Projekte entwickeln kann. Außerdem ist es hilfreich, dass die Klassensprecher über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden. Für mich sind alle Workshops sehr weiterbildend. In Zukunft würde ich mir eine Kooperation mit den anderen Klassensprechern wünschen, damit man gemeinsame Projekte umsetzen kann.“

 Johanna klein

Johanna, BORG Schoren: „Ein Klassensprechertreffen ist sehr wichtig, damit man weiß was die Pflichten eines Klassensprechers sind und man Ideen bekommt was man verbessern kann. Am meisten beeindruckt hat mich der Workshop „Rechte und Pflichten“ eines Klassensprechers, da es sehr informativ war.“


Dilara klein

Dilara, Mittelschule Baumgarten: „Beim Klassensprechertreffen kann man viel lernen und viele Ideen für seine Klasse mitnehmen. Als Klassensprecher kann man selbstbewusster werden und Verantwortung übernehmen. Ich will meiner Klasse zeigen, dass ich mich immer für sie einsetze und für Anregungen und Wünsche immer ein offenes Ohr habe.“

 

Laetizia klein

Laetizia, BG Dornbirn: „Für mich ist das Klassensprechertreffen wichtig um Kontakte knüpfen zu können und, dass man ein Bild davon bekommt wie andere Klassensprecher mit ihrem Amt umgehen. Am besten hat mir bisher der „Jugendmarktplatz“ gefallen, da es eine Abwechslung zu den anderen Workshops ist. Am wichtigsten ist für mich ein guter Zusammenhalt in der Klasse.“

 

Tugce klein

Tugce, VMS Bergmannstraße: „Das Klassensprechertreffen ist für mich sehr wichtig, damit man sich mit den Klassensprechern anderer Schulen austauschen kann. Am meisten hat mich bisher der „Jugendmarktplatz“ beeindruckt.

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