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Klassensprechertreffen 2017

politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen

Bereits zum 26. Mal trafen sich am 18. Oktober 80 Klassensprecher (32 Mädchen und 48 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz Dornbirn“. Alle Jugendliche konnten sich in einer lockeren Atmosphäre Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

 

Ideen für 20 Jahre Junge Halle

In den Workshops zu den Themen „Rechte und Pflichten der Klassensprecher“ und den „Aufgaben von Stadt, Land, Bund, EU“ wurde rege diskutiert. Ein besonderes Highlight war die Ideensammlung zum bevorstehenden 20-jährigen Jubiläum der „Jungen Halle“ auf der Dornbirner Frühjahrsmesse „Schau!“. Ein Kurzfilm vermittelte Eindrücke der vergangenen Jahre. Viele konkrete Ideen wie z.B. eine Aktionsbühne oder Trampolingeräte wurden diskutiert. Was Bewerbungskanäle anbelangt, waren Instagram, Snapchat und YouTube die Favoriten der Jugendlichen. Mehr als 21 Jugendliche haben sich gemeldet und wollen weiter aktiv mitwirken, damit die Junge Halle 2018 ein Erfolg wird!

„Es ist immer wieder beeindruckend“ so Jugendkoordinator Elmar Luger „wenn sich das Rathaus in ein großes Jugendhaus an einem Vormittag entwickelt, denn alle Besprechungsräume sind an diesem Tag von Jugendlichen belegt!“

Das Klassensprechertreffen war eine motivierende Veranstaltung, welche es ermöglicht, dass sich die Jugendlichen schulübergreifend austauschen, dabei Tipps und Infos vom Jugendnetzwerk Dornbirn erhalten und sie mit den Fachworkshops in ihrer Rolle als Klassensprecherin und Klassensprecher gestärkt werden.

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Klassensprecher: 

Kilian Balhorn 

Kilian Balhorn, PTS Dornbirn: Der Workshop „Rechte und Pflichten“ hat mir besonders gut gefallen. Ich wusste vorher schon einiges, was ein Klassensprechen machen darf und was nicht, habe in dem Workshop jedoch jede Menge Neues gelernt, die ich in meinem Amt als Klassensprecher umsetzten kann und werde.

Clemens Flatschacher

Clemens Flatschacher, NMS Bergmannstraße: Ich finde es sehr wichtig, dass Jugendliche in die Gestaltung der Jungen Halle miteinbezogen werden. So können die Interessen der Jugendlichen besser vertreten werden und es kommen aktuellere Themen in die Junge Halle, die junge Menschen wirklich interessieren und nicht nur Erwachsenen.

Ceyda Yildiz

Ceyda Yildiz, HTL Dornbirn: Ich habe sehr viel aus den Workshops mitnehmen können. Mir ist nun bewusst, was ich für Rechte als Klassensprecher habe. In der Unterrichtsgestaltung kann sich ein Klassensprecher beispielsweise sehr gut einbringen. Auch die Pflichten eines Klassensprechers, die vielen gar nicht bewusst sind, wurden ausführlich erklärt. Durch diesen Vormittag im Rathaus kann ich nun mein Amt als Klassensprecherin besser ausführen.

Bernhard Fleisch

Bernhard Fleisch, HTL Dornbirn: Für mich war die Mitbestimmung für die nächste Junge Halle das Highlight des Tages. Meiner Meinung nach sollte im Vorhinein mehr jugendgerechte Werbung gemacht werden. Zudem könnte man wieder ein paar „Youtube Stars“ einladen, das kommt bei jungen Menschen immer gut an. Was mir auch noch auf der Jungen Halle fehlt ist Musik, egal ob Live Musik von einer Band oder von einem DJ.

Pia DiMeglioPia DiMeglio, NMS Haselstauden: Wenn ich an die Junge Halle denke steht bei mir Spaß an erster Stelle. Es muss den jungen Leuten einfach gefallen. Natürlich kann man es nie allen Recht machen, deshalb finde ich es wichtig, dass es solche Events wie das Klassensprechertreffen gibt, da man hier die Möglichkeit hat, bei solchen Entscheidungen mitzubestimmen.

 

Lydia WetschnigLydia Wetschnig, BORG Schoren: Mir war gar nicht bewusst, dass ein Klassensprecher so viele Möglichkeiten hat. Mir wurde durch den Workshop „Rechte und Pflichten“ gezeigt, wie wichtig das Klassensprecheramt ist. Wenn es beispielsweise zwischen Lehrern und Schüler Probleme gibt, oder bei der Mitgestaltung des Unterrichts hat der Klassensprecher einen größeren Einfluss als ich dachte.

Lange Nacht der Partizipation

Lange nacht der partizipation 2017

Mehr als 250 (!) Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen zur „Langen Nacht der Partizipation“ in die Fachhochschule Vorarlberg! Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Projekten zu beteiligen gehört zu einem modernen Stil von Politik, und Verwaltung. Mehr als 27 innovative Beteiligungsprojekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Kinder und Jugend, Generationen u.v.m. wurden präsentiert. „jugendornbirn“ versteht sich hier als aktiver Impulsgeber.

Der „Österreicher des Jahres 2013“, Martin Hollinetz aus Oberösterreich, der mit seinen „offenen Technologielaboren (kurz OTELO)“ in Oberösterreich große Erfolge feiert, hob in seinem Impulsreferat die Bedeutung des Inspirierens, Begeisterns, Teilens und Ermöglichens hervor. „Die Gemeinde stellt uns kostenlos Räume zur Verfügung, die von den Menschen aktiv ohne große Vorgaben genutzt werden. Es gibt lediglich eine gemeinsame OTELO Charta, an die man sich zu halten hat“.

Menschen zusammenbringen
Bei aller Bedeutung der Digitalisierung und des Web 2.0 ist es ganz wichtig, Menschen zusammen zu bringen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse in den Beteiligungsprojekten auszutauschen. So entstehen wertvolle Dialoge und Ermutigung für alle Beteiligten. „Der Spirit der Veranstaltung wirkt weit über den Abend selber hinaus“ so Jugendkoordinator Elmar Luger.

Aktive Einbindung der Polytechnischen Schule
Bereits im Vorfeld haben Schüler und Schülerinnen der Polytechnischen Schule unter der Leitung von Franz Romagna im Vorfeld Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Landeshauptmann Mag. Markus Wallner und Rektorin der Fachhochschule, Dr. Tanja Eiselen zum Thema Partizipation interviewt. Dieser Film wurde exklusiv für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung vorgeführt. „Jugendliche wollen mitgestalten. Jugendliche haben etwas zu sagen. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler darin, Demokratie zu lernen und partizipatives Verhalten zu leben. Unser Dabeisein ist eine logische Konsequenz unserer Bemühungen“ so Mitveranstalter und Lehrer der Polytechnischen Schule Christian Weiskopf. 

„Die Lange Nacht der Partizipation zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Beteiligungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung gibt den Bemühungen in Dornbirn Schwung für die nächsten Jahre“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Beipielhafte Kooperation
Die lange Nacht der Partizipation wird wie bereits 2015 in Kooperation der FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, jugendornbirn und Stadt Dornbirn durchgeführt. Für die ausgezeichnete Verpflegung sorgte das Gastroteam der Dornbirner Jugendwerkstätten und die FHV.

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