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Gemeindewahlen 2020

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12-13 l  wählen 1Jugendliche befragen Dornbirner Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten

Im Vorfeld zu den Gemeindewahlen am 13. September 2020 haben wir mit rund 50 Jugendlichen folgende 16 Fragen an die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten erarbeitet und diese um eine Antwort gebeten:

  • Andrea Kaufmann, ÖVP
  • Markus Fäßler, SPÖ
  • Juliane Alton, Die Grünen
  • Christoph Waibel, FPÖ
  • Wolfgang Fässler, NEOS

Gemeindewahlen 2020: Fragen von Jugendlichen

  1. Was motiviert Sie, Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister in Dornbirn zu werden?
  2. Warum sind Sie gerade bei der Partei für die Sie kandidieren?
  3. Wodurch unterscheiden Sie sich am meisten von den anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerber für das Amt?
  4. Wie möchten Sie junge Menschen als Bürgermeisterin oder Bürgermeister in die Entscheidungen der Stadt einbinden und zu Wort kommen lassen?
  5. Was wäre das erste konkrete Projekt, das Sie als Bürgermeisterin oder Bürgermeister für Jugendliche umsetzen werden?
  6. Welche Projekte werden gestartet, damit das Wohnen für junge Menschen in Dornbirn leistbar wird?
  7. Nach der Coronakrise: Bei welchen Projekten wird gespart?
  8. Was tut die Stadt Dornbirn dafür, dass Jugendliche mehr Chancen haben eine Lehrstelle zu bekommen? Besonders jetzt nach Corona…
  9. Wann und wo gibt es einen (überdachten) Skateplatz in Dornbirn?
  10. Was halten Sie von der Idee, dass Jugendliche einen Teil des Stadtbudgets (z.B. € 100.000,00) eigenständig für Jugendprojekte verwalten dürfen?
  11. Welche drei Maßnahmen möchten Sie zur Rettung von Klima und Umwelt umsetzen?
  12. Was werden Sie dafür tun, damit das Zusammenleben aller Menschen mit verschiedenen Kulturen und Erfahrungen gut funktioniert?
  13. Wir wünschen uns Begegnungsorte an denen wir uns ungestört treffen können. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie sich konkret für die Schaffung solcher Orte einsetzen?
  14. Was ist Ihre Meinung zum Thema „Gemeinsame Schule bis 14 Jahre“?
  15. Was ist Ihre Meinung zur Vergrößerung des Messeparks?
  16. Die Arena bekommt ein neues Gebäude. Wann wird mit den Bauarbeiten begonnen? In welcher Form werden Sie uns Jugendliche bei der Planung miteinbeziehen, damit unsere Wünsche gehört werden?

Die Antworten liegen nun vor. Sie sind wesentlicher Bestandteil der Jugendarbeit für die nächsten 5 Jahre. Klick in die Anlage und lade dir die Datei auf dein Handy, PC,…

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Jugendstudie Dornbirn 2019

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Politische Anliegen von Jugendlichen in Dornbirn zu erfassen, lautete die Zielsetzung der Jugendstudie 2019.

Diese wurde als Studentisches Forschungsprojekt der FHV, Masterstudium „Soziale Arbeit“, im Frühjahr 2019 für „jugendornbirn“ durchgeführt und im Sommer 2019 wurde von Prof. Dr. Frederic Fredersdorf eine Sekundäranalyse gemacht.
Befragt wurden dabei 661 Jugendliche aus Dornbirn im Alter von 15 bis 22 Jahren. Sie wünschen sich demnach, dass die Dornbirner Politik die Themen Aus- und Weiterbildung, Wohnen und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt in den nächsten fünf Jahren besonders berücksichtigt. „Die Ergebnisse der Jugendstudie wurden interessiert im Jugendausschuss diskutiert und bilden eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit in der neuen Funktionsperiode nach den kommenden Wahlen. Die Einbeziehung des Jugendnetzwerks in der Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans ist fest vorgesehen" so der Jugendstadtrat Dr. Alexander Juen.

„Die Studie bekräftigt uns in unserem Anliegen, die Vermittlung von politikbezogenem Wissen schulisch und außerschulisch zu verstärken und gibt uns vor, dass wir die vier Top-Themen in der Jugendarbeit der Jahre 2020 bis 2025 prioritär aufzugreifen haben: Aus- und Weiterbildung, Wohnung und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt“, sagt der Obmann des Vereins, Christian Weiskopf, MSc.

Weitere aus Sicht der Jugendlichen zu berücksichtigende Themen sind gemäß Studienergebnis: „Gleichberechtigung und Chancengleichheit“, „Gesellschaft und Umwelt“, „Landbus Unterland, Stadtbus Dornbirn und ÖBB“, „Gesundheit und Wohlfühlen“, „Behinderung und Barrierefreiheit“ sowie „Jugendschutz und Recht“. Während das Topthema für die weiblichen Befragten analog zum Gesamtergebnis ebenfalls „Aus- und Weiterbildung“ ist, finden die männlich Befragten „Internet und Medien“ in den nächsten fünf Jahren am wichtigsten.

Vermittlung von Politikwissen wirkt vielfach positiv
Durch die Schule oder Vereine wie „jugendornbirn“ vermitteltes Politikwissen wirkt sich laut Studie auf mehreren Politikfeldern positiv aus. So besteht ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot von „jugendornbirn“ auf Instagram oder Facebook und einer demokratie- und politikfreundlichen Einstellung, dem Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen, einer toleranten Einstellung sowie dem Wohlgefühl und der Zufriedenheit mit der Lebensqualität in Dornbirn.
In Ergänzung zu den abgefragten Themenbereichen wurde auch die Bedeutung der Europäischen Jugendziele abgefragt. So zeigt sich, dass „Umwelt“, „Gleichberechtigung“, „gute Arbeit für Alle“, „psychische Gesundheit und Wohlbefinden“ und „gutes Lernen“ ganz oben stehen.

Interessante Detailergebnisse in Bezug auf Toleranz
Die Studienergebnisse weisen mit einem Mittelwert von 3,62 bei einer Skala von 1 bis 5 eine befriedigende bis hohe tolerante Einstellung der Jugend in Dornbirn auf. Interessant ist dabei, dass weibliche Befragte im Schnitt toleranter und weniger xenophobisch als männliche Befragte antworteten. Dies betraf beispielsweise Aussagen zu „mehr Frauen in der Politik“, das „Verreisen in andere Länder“ oder „unterschiedliche Religionen als Bereicherung für die Gesellschaft“.
Demgegenüber kreuzten Befragte mit nicht-deutscher Muttersprache eher die als weniger tolerant geltenden Aussagen an als jene Befragte mit deutscher Muttersprache. Diese Differenz bezog sich dabei vor allem auf Aussagen zu „Disziplin und Gehorsam gehören zu den wichtigsten Eigenschaften im Leben“, sich im eigenen Land manchmal „durch die vielen Einwander/innen (…) wie eine fremde Person“ zu fühlen“ oder „Zuwander/innen nehmen Menschen, die in Österreich geboren sind, Arbeitsplätze weg“.

Geringstes Vertrauen in traditionelle und digitale Medien
Das geringste Vertrauen bringt die Jugend in Dornbirn traditionellen (15.) sowie digitale Medien (16.) bei insgesamt 16 zur Auswahl stehenden gesellschaftlichen Institutionen entgegen. Demgegenüber errangen das Bildungssystem (1.), die soziale Sicherheit (2.) und das Gesundheitssystem (3.), der Arbeitsmarkt (4.) und die innere Sicherheit (5.) die ersten Ränge im Vertrauensindex. Demnach vertrauen die weiblichen stärker als die männlichen Befragten dem Bildungssystem, dem Europäischen Parlament sowie den Umweltschutzorganisationen. Unter männlichen Befragten genießt jedoch das politische System Österreichs und jenes in Dornbirn mehr Vertrauen als unter weiblichen.
Insgesamt ist das Vertrauen der Jugend in Dornbirn in gesellschaftliche Institutionen nur durchschnittlich ausgeprägt. In Bezug auf 6 von 16 erfragten Aspekten weisen Befragte mit deutscher Muttersprache gegenüber jenen mit nicht-deutscher Muttersprache ein leicht höheres Vertrauen in die Institutionen auf. Dies bezieht sich vor allem auf das Gesundheitssystem, das politische System in Österreich, das Europäische Parlament, privatwirtschaftliche Unternehmen, soziale Organisationen und Umweltschutzorganisationen. Aufgrund dieser Ergebnisse sollte die Dornbirner Jugendarbeit und –politik nach Angaben von Prof. (FH) Dr. Frederic Fredersdorf von der Fachhochschule Vorarlberg vor allem bei Zielgruppen mit nicht-deutscher Muttersprache „Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen durch Integration steigern, ohne zu diskriminieren“.

Fazit der Studienautoren
Prof. (FH) Priv.Doz. Dr. Frederic Fredersdorf, FH Vorarlberg: „Die statistischen Analysen der vorliegenden Jugendstudie zeigen: In der Schule vermitteltes Politikwissen und zufriedenstellende Angebote von außerschulischen Jugendeinrichtungen (jugendornbirn, Offene Jugendarbeit Dornbirn) befördern das allgemeine Interesse junger Menschen an Politik und eine tolerante Grundhaltung. Anhand priorisierter Listen von EU-Jugendzielen und zukunftsrelevanten Themen erhält die Stadt Dornbirn einen Diskussionsvorschlag für die Weiterentwicklung ihrer Jugendpolitik und Jugendarbeit. Ökologische Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Bildung, Arbeit und Wohnen stehen dabei obenan. Wenngleich die Befragten gesellschaftlichen Institutionen weitgehend vertrauen und auch eine hohe gesellschaftliche Toleranz ausgeprägt haben, sind dennoch Untergruppen auszumachen, die dem positiven Trend weniger entsprechen.“

Factbox Jugendstudie:
• Thema: „Politische Anliegen junger Menschen in Dornbirn“
6 Dimensionen / 35 Fragen
219 Items

• Sample:
o 661 Jugendliche aus Dornbirn
o Alter: 15 bis 22 Jahre
o Nicht repräsentativ: „Convenience sampling“

• Studentisches Projekt Sommersemester 2019:
o Auftraggeber: Verein „jugendornbirn“
o Studienautorin: Fachhochschule Vorarlberg

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Schülerfachtagung 2020

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Dornbirner Jugendliche für Ausbau der Mobilitäts- und Info-Angebote

Workshop bei der Schülerfachtagung bestätigt Ergebnisse der Jugendstudie 2019, wichtigste Polit-Themen junger Menschen sind Gleichberechtigung, Mobilität sowie Jugendeinrichtungen

Ideen zur Gestaltung ihrer Zukunft entwickelten 94 Jugendliche bzw. Schülervertreterinnen und -vertreter einen Tag lang im Rathaus Dornbirn. Grundlage dafür bildeten die Ergebnisse der Jugendstudie, welche von "jugendornbirn" gemeinsam mit der Fachhochschule Vorarlberg durchgeführt wurde. Die für die Jugendlichen derzeit relevantesten Anliegen berühren demnach die Themenbereiche „Gleichberechtigung und Chancengleichheit, Mobilität und Reisen, sowie Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen“. Auf dieser Basis soll nun die Dornbirner Stadtpolitik im Jugendbereich ausgerichtet werden.

Die Dornbirner Jugendlichen legen der Stadtpolitik insbesondere den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ans Herz. So ist ihnen der Ausbau des Bussystems in Dornbirn mit mehr Linien und mehr Möglichkeiten in der Nacht, mit Verbindungen in die Skigebiete sowie Gratis-Schulbussen unter der Woche sehr wichtig. Ein weiteres Anliegen der Jugendlichen betrifft das Veranstaltungs- und Informationsangebot. Auf- oder ausgebaut werden sollte demnach unter anderem das Nachhilfeprojekt „Jugendliche helfen Jugendlichen“, die Vernetzung zwischen Jugendhäusern und anderen Einrichtungen, die Möglichkeit zur Mitgestaltung von Freiräumen oder Plätzen sowie das Angebot an Jugend Cafés und öffentlichen Toiletten. Über all das könnte eine App informieren.

Basis für künftige Handlungsfelder der Stadtpolitik

„Die Ergebnisse dieses Workshops und der Jugendstudie bilden jetzt die Grundlage für die Entwicklung eines konkreten Umsetzungsplanes der Stadt und ihrer Jugendpolitik", sagt Jugendstadtrat Dr. Alexander Juen. Ausgebaut werden sollen auch die Angebote der Jugendorganisationen im Bereich der Vermittlung von Politikwissen. Denn dies wirkt sich laut Studie auf mehreren Politikfeldern positiv aus. So besteht ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot von „jugendornbirn“ auf Instagram oder Facebook und einer demokratie- und politikfreundlichen Einstellung, dem Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen, einer toleranten Einstellung sowie dem Wohlgefühl und der Zufriedenheit mit der Lebensqualität.

Verstärkte Vermittlung politikbezogenen Wissens

„Der Workshop und die Studie bekräftigen uns in unserem Anlegen, die Vermittlung von politikbezogenem Wissen schulisch und außerschulisch zu verstärken. Die Ergebnisse geben uns vor, dass wir die Top-Themen in der Jugendarbeit bis 2025 prioritär aufzugreifen haben: Mobilität, Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit, Wohnung und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt“, sagt Obmann Christian Weiskopf. Beeindruckt vom Interesse und dem Engagement der Jugendlichen zeigte sich auch die Leiterin des Workshops im Rathaus, Elisabeth Bischof: „Es war schön zu sehen, dass die Jugendlichen es als Wertschätzung erlebten, sich erneut mit der Jugendstudie auseinanderzusetzen. Sie nutzen die Chance mit reger und enthusiastischer Beteiligung.“

Zitate von Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zur Jugendstudie:

Metin Keser, 15, HTL-Dornbirn: „Ich bin in der Offenen Jugendarbeit in Frastanz tätig und wollte wissen, welche Ergebnisse die Dornbirner Jugendstudie brachte. Der Workshop hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, da man seine eigene Meinung einbringen konnte und diese auch später berücksichtigt wird.

Ismail Zurnaei, 16, HTL-Dornbirn: „Ich wollte unbedingt mehr über die Ergebnisse der Jugendstudie erfahren. Besonders gut hat mir gefallen, dass uns die Stadt Dornbirn zu solch wichtigen Themen miteinbezieht und unsere Meinung dazu wissen will.“

Janine Nussbaumer, 15, PTS Dornbirn Für mich war der Workshop eine tolle Chance, meine eigenen Ideen einzubringen und so anderen Leuten helfen zu können. Besonders hat mich beeindruckt, was die Körpersprache über einen Menschen aussagen kann und wie wichtig diese daher ist.

Romea Bas, 14, MS-Baumgarten Ich wollte immer schon bei der Stadt Dornbirn mitreden und etwas verändern. Deshalb war der Workshop für mich eine tolle Möglichkeit. Persönlich nehme ich einiges mit, beispielsweise über die richtige Körpersprache oder wie man am besten mit anderen Menschen kommuniziert.

 

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4. Kompetenzfrühstück

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Über Sicherheit in Vorarlberg

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Sicherheit zusammen.

Beim vierten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit Russmedia am 06. November 2019 diskutierten über 50 Schülerinnen und Schüler der HTL, des BG und BRG Dornbirn mit Gert Gröchenig von der Polizeiinspektion Vorarlberg, über das Thema Sicherheit, was diese ist und wie man sie steuern kann.

Zuvor konnten die Jugendlichen bei Gipfele und Kaffee den Ausführungen von VN-Chefredakteur Marc Springer zuhören und ihm Fragen zum Einfluss der Medien in die Sicherheit stellen.

Danach wurde in kleinen Teams die Sicherheit in Vorarlberg genauer erörtert und diskutiert.

Folgende Fragen wurden den Jugendlichen gestellt:

  • Wie sicher leben wir in Vorarlberg?
  • Was ist Sicherheit im öffentlichen Raum?
  • Wie gestalte ich meine eigene Sicherheit?

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

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Klassensprechertreffen 2019

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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen

Am 16. Oktober 2019 trafen sich bereits zum 28. Mal 98 Klassensprecher (41 Mädchen und 57 Burschen) aus 10 Schulen und 52 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.


Zum bewährten „Jugendmarktplatz Dornbirn“ sind auch dieses Jahr die Fachworkshops „Rechte und Pflichten der Klassensprecher“ und die „Entscheidungsebenen Stadt, Land, Bund, EU“ angeboten worden.

Ergänzend zu den Fachworkshops werden aktuelle Themen diskutiert und bearbeitet.

"Gutes Lernen“ ist eines der 11 europäischen Jugendziele. Dabei geht es um die Zusammenführung verschiedener Formen des Lernens, um junge Menschen für die Herausforderungen des ständigen Wandels im Leben des 21. Jahrhunderts fit zu machen. „Gutes Lernen“ wurde dieses Jahr beim Klassensprechertreffen als Spezial-Workshop genauer behandelt.

Das Klassensprechertreffen war eine motivierende Veranstaltung, welche es ermöglicht, dass sich die Jugendlichen schulübergreifend austauschen, dabei Tipps und Infos vom Jugendnetzwerk Dornbirn erhalten und sie mit den Fachworkshops in ihrer Rolle als Klassensprecherin und Klassensprecher gestärkt werden.

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Organisiert wurde die Veranstaltung „jugendornbirn“ in Kooperation mit der Stadt Dornbirn, felderProjekte, OJA Dornbirn, Dornbirner Jugendwerkstätten, aha, kija, Schulsozialarbeit, KOST und Bifo.

Was sagen die Jugendlichen

Yaren klein

 

Yaren, HTL Dornbirn: „Das Klassensprechertreffen ist sehr wichtig, damit sich die Klassensprecher verschiedener Schulen austauschen können und man darüber informiert wird wie man sich für seine Klasse einsetzen kann. Am besten hat mir der Workshop über die Rechte und Pflichten eines Klassensprechers gefallen.“

 

Lukas klein

Lukas, Mittelschule Markt: „Mir hat das Klassensprechertreffen sehr gut gefallen, da man über die verschiedensten Themen ausreichend informiert wird. Am besten hat mir der Workshop „Entscheidungsebenen“ gefallen. Als Klassensprecher will ich meine Mitschüler über diese wichtigen Themen informieren und aufmerksam machen.“


Boris klein

Boris, HTL Dornbirn: „Es ist sehr wichtig, dass sich die Klassensprecher untereinander austauschen und man gemeinsam Projekte entwickeln kann. Außerdem ist es hilfreich, dass die Klassensprecher über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden. Für mich sind alle Workshops sehr weiterbildend. In Zukunft würde ich mir eine Kooperation mit den anderen Klassensprechern wünschen, damit man gemeinsame Projekte umsetzen kann.“

 Johanna klein

Johanna, BORG Schoren: „Ein Klassensprechertreffen ist sehr wichtig, damit man weiß was die Pflichten eines Klassensprechers sind und man Ideen bekommt was man verbessern kann. Am meisten beeindruckt hat mich der Workshop „Rechte und Pflichten“ eines Klassensprechers, da es sehr informativ war.“


Dilara klein

Dilara, Mittelschule Baumgarten: „Beim Klassensprechertreffen kann man viel lernen und viele Ideen für seine Klasse mitnehmen. Als Klassensprecher kann man selbstbewusster werden und Verantwortung übernehmen. Ich will meiner Klasse zeigen, dass ich mich immer für sie einsetze und für Anregungen und Wünsche immer ein offenes Ohr habe.“

 

Laetizia klein

Laetizia, BG Dornbirn: „Für mich ist das Klassensprechertreffen wichtig um Kontakte knüpfen zu können und, dass man ein Bild davon bekommt wie andere Klassensprecher mit ihrem Amt umgehen. Am besten hat mir bisher der „Jugendmarktplatz“ gefallen, da es eine Abwechslung zu den anderen Workshops ist. Am wichtigsten ist für mich ein guter Zusammenhalt in der Klasse.“

 

Tugce klein

Tugce, VMS Bergmannstraße: „Das Klassensprechertreffen ist für mich sehr wichtig, damit man sich mit den Klassensprechern anderer Schulen austauschen kann. Am meisten hat mich bisher der „Jugendmarktplatz“ beeindruckt.

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Wahlen sind keine Tiere - Landtagswahlen

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Landtagswahlen - Aktion im Messepark

Um das demokratische Engagement bei Jugendlichen zu fördern, informierte jugendornbirn über die bevorstehende Vorarlberger Landtagswahl. Auf ca. 13m2 wurde ein Informationsstand, bestehend aus Präsentationswand, Theke
und einem Stehtisch aufgebaut, die Jugendlichen wurden am 09. und 11. Oktober 2019 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr animiert wählen zu gehen.

Neben den persönlichen Gesprächen mit Jugendlichen wurden ihnen auch verschiedene Flyer ausgehändigt.
Als unterstützende Materialien wurde folgendes verteilt:

  • Eine vom aha produzierte Broschüre, in der die wahlwerbenden Parteien vorgestellt werden.
  • Eine Broschüre vom „Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos“. Titel: „Du entscheidest! Was Demokratie mit deinem Leben zu tun hat“.
  • Einen Flyer von jugendornbirn mit Informationen, Links und einer Umfrage

Insgesamt nahmen 131 Jugendliche an der Umfrage teil, wobei 29 Personen unter 16 Jahre und 102 Personen über 16 Jahre alt waren. Die Umfrage enthielt 2 unterschiedliche Fragen. Bei der ersten Frage musste man von 12 unterschiedlichen Themen die wichtigsten 4 auswählen, mit welcher sich die Politik beschäftigen sollte. Die zweite Frage war ob man an den Vorarlberger Landtagswahlen teilnimmt oder nicht.

Der Instagram Account von jugendornbirn wurde verstärkt beworben. Unter den Teilnehmern der Umfrage, welche dem Instagram Account von jugendornbirn folgten, wurden 2 Szene Open Air Karten für 2020 verlost.

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LANAP

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Lange Nacht der Partizipation

Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Projekten zu beteiligen gehört zu einem modernen Stil von Politik, und Verwaltung. In vielfältigen Projekten haben auch Dornbirns Bürgerinnen und Bürger sich in den letzten Jahren erfolgreich eingebracht. Die lange Nacht der Partizipation ist eine dieser erfolgreichen Beteiligungsveranstaltungen. „Die Lange Nacht der Partizipation zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Beteiligungsmöglichkeiten. Der Abend soll alle ermutigen, verstärkt Bürger und Bürgerinnen einzubinden. Die Veranstaltung gibt den Bemühungen in Dornbirn Schwung für die nächsten Jahre“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

27 Projekte und tausende gute Ideen
Insgesamt erzählten am 16. Mai 2019 mehr als 27 interessante Beteiligungsprojekte aus Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Vorarlberg aus den verschiedenen Bereichen Zusammenleben, Kinder- und Jugendbeteiligung, Bürgerbeteiligung, Bildung, Wirtschaft, Umwelt, Demokratie und Jugend-Politik ihre Geschichte. Als Key-Note-Speakerin konnte die bekannte Vorarlberger Politikwissenschaftlerin Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle gewonnen werden.

Mitbestimmung in Vereinen einmal anders: TC Freisenbruch/Essen
Ein besonderer Impuls lieferte der TC Freisenbruch aus Essen. Bei diesem unterklassigen Fußballverein können die aktuell 600 Mitglieder aktiv alles mitbestimmen: Eintrittspreis, Würstelpreis, Spielertransfer, Ablösesummen, Trainerentlassung, Mannschaftsaufstellung etc. Anders als beim bekannten Onlinespiel „FIFA Manager 2019“ haben die Entscheidungen der Mitglieder verbindliche Auswirkungen in die Realität. Kürzlich wurde der Verein für seine Verdienste in der Integrationsarbeit ins Bundesprogramm "Stützpunktvereine Integration durch Sport“ des DFB in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration aufgenommen. Der Verein gilt im Ruhrgebiet als Leuchtturmprojekt. Der nach eigenen Angaben erste volldigitalisierte Fußballverein Deutschlands konnte kürzlich in China bei der Internationalen Sportartikelausstellung ISPO ihr Konzept einem großen Interessentenkreis vorstellen. Der TC Freisenbruch deckt mit seinem Konzept vielfältige Themen ab: Mitbestimmung, Jugendarbeit, Vereinsidentität, Identität zum Lebensraum, Beteiligung, Engagement, Integration und Digitalisierung.

Beispielhafte Kooperation
Ein besonderes Highlight ist die Einbindung der Schüler und Schülerinnen der Polytechnischen Schule Dornbirn in Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Junge Menschen lernen so die Vielfalt der demokratischen Beteiligungskultur kennen. Die lange Nacht der Partizipation wird wie bereits 2015 und 2017 in Kooperation der FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, jugendornbirn und Stadt Dornbirn durchgeführt.

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