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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen 

Am 17. Oktober 2018 trafen sich bereits zum 27. Mal 76 Klassensprecher (33 Mädchen und 43 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz“. In lockerer Atmosphäre konnten sich die Jugendlichen Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

Beim Klassensprechertreffen bekommen die Jugendlichen die Chance, sich mit der Rolle als Klassen-sprecher auseinanderzuset¬zen. Zudem stellten sich verschiedene Dornbirner Jugendorganisationen vor, sie lernten die Grenzen und Möglichkeiten der Stadtpolitik kennen und konnten sich beim Europaworkshop persönlich einbringen.

Die Workshops beim Klassensprechertreffen 2018 waren:

  • Rechte und Pflichten der Klassensprecher
  • Entscheidungsebenen Stadt / Land / Österreich / EU
  • Jugendmarktplatz Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk (inkl. Kinder- und Jugendanwaltschaft, BIFO und KOST - Ausbildungspflicht bis 18)
  • Europa (anlässlich Kulturperspektiven 2024)

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Mathias kleinMathias, BG Dornbirn: „Ein Klassensprechertreffen ist aus meiner Sicht sehr wichtig, denn eigentlich nur hier kann man lernen was man als Klassensprecher alles machen muss. Mir hat alles gut gefallen vor allem der Workshop Entscheidungsebene Stadt/ Land/ Bund/ EU, dort habe ich gelernt für was die alle zuständig sind.“

 

Sarah kleinSarah, Mittelschule Lustenauerstraße.: „Ich finde ein Klassensprechertreffen gut, weil man hier informiert wird wie man sich am besten für seine Klasse einsetzen kann. Neu war für mich welche Rechte man eigentlich als Klassensprecher hat. Die Workshops „Europa“ und „Rechte + Pflichten eines Klassensprechers“ haben mir sehr gefallen.“

Mehmet klein

 

Mehmet, BORG Schoren: „Da ich zum ersten Mal Klassensprecher bin hilft mir das Treffen hier im Rathaus sehr. Ich konnte viele neue Dinge über Europa, die österreichische Demokratie und das Parlament lernen. Ich habe alle Workshops sehr interessant gefunden, der Workshop „Europa“ hat mir besonders gut gefallen.“

 

Maria kleinMaria, BG Dornbirn: „Beim Klassensprechertreffen kann man die Erfahrungen mit den anderen Klassensprechern austauschen und sich erkundigen wie sie vorgehen um etwas zu Erreichen. Hier bekommt man mehrere verschiedene Möglichkeiten vorgestellt um Dinge zu verändern. Der Workshop „Jugendmarktplatz“ hat mir gut gefallen, denn dort konnte ich viel über meine Rechte auch außerhalb der Schule lernen.“

 

 

Fotos © Horst Huber

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