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Klassensprecher/innen Treffen

Fachtagung 2018

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Schülerfachtatung informiert und vernetzt Dornbirns Klassensprecher

„Alleine hat man keine Chance gegen Mobbing“

Am 14. Februar 2018 trafen sich mehr als 130 Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren zur traditionellen Schülerfachtagung im Dornbirner Rathaus. Themen wie Mobbing im Schulalltag, safer Internet, Jugendmonitoring wie Rechte & Pflichten eines Klassensprechers standen im Mittelpunkt.

„Mobbing im Schulalltag“ Neben der rechtlichen Aufklärung werden Formen von Gewalt- und Konfliktlösungsstrategien und der persönliche Umgang mit Frust und Aggression gezeigt.

„safer Internet“ Junge Menschen werden dazu befähigt, einen vernünftigen, reflektierten Umgang mit dem Internet zu entwickeln. Ziel ist es, die Eigenverantwortlichkeit zu stärken und einen eigenen Standpunkt zu finden. Die Jugendlichen lernen die Risiken richtig einzuschätzen. „Jugendmonitoring: Dornbirner Jugendstudie“ Im Frühjahr 2017 wurde im Auftrag von „jugendornbirn“ eine Studie zum Thema Jugendmitbestimmung in Dornbirn durchgeführt. Die Ergebnisse liegen vor und der Workshop baut auf diesen auf und beschäftigt sich mit den demokratischen Grundwerten und wie diese in Schulen, Familien und Freundeskreis verbreitet werden können.

Rechte und Pflichten eines Klassensprechers“ Die Jugendlichen bekommen einen Überblick über ihre Rechte und Pflichten, bekommen Tipps und Tricks und werden in ihrem Tun und Handeln gestärkt.

Was sagen die Teilnehmer?

Ümmü kleinÜmmü Eser NMS Bergmannstraße: Eine meiner Mitschülerinnen wurde früher gemobbt. Alleine konnte ich nicht viel dagegen unternehmen, deswegen habe ich den Kontakt zu ihr gesucht. Nach einiger Zeit und durch die Hilfe von einigen Klassenkameraden konnten wir dem Horrorszenario eine Ende setzten. Durch den Workshop „Mobbing im Schulalltag“ weiß ich nun, wie man am besten gegen Mobbing vorgehen kann. Fabienne klein

Fabienne Schwendinger NMS Baumgarten: Ich habe zum Glück noch keine Erfahrungen mit Mobbing machen müssen. Allerdings haben wir in der Klasse einen Mitschüler mit einer Beeinträchtigung, weswegen er von vielen Mitschülern gehänselt und gemobbt wird. Ich finde es gut, dass es Workshops wie „Mobbing im Schulalltag“ gibt, damit man lernt, dass Mobbing ernsthaft Menschen verletzten kann.

Raimund klein

Raimund Lau HTL Dornbirn: Bereits schon in der Volkschule gab es minimale Ansätze von Mobbing, jedoch später in der Hauptschule wurde es zu einem allgegenwärtigen Thema. Ich selbst bin bereits schon mit Mobbing konfrontiert worden, jedoch meistens nur aus der Position des Beobachters. In unserer Schule gibt es Gott sei Dank Maßnahmen gegen Mobbing, denn alleine kommt man aus diesem Teufelskreis nicht mehr heraus.

Bedirhan klein

Bedirhan Sanriay NMS Markt: Viele Dinge aus dem Workshop „saferInternet“ waren mir bereits bekannt. Allerdings habe ich viele neue wichtig Informationen erhalten zum Beispiel über Urheberrechte. Am interessantesten fand ich das Thema Fotorechte und was passieren kann wenn man diese missachtet. Zudem sahen wir noch spannende Statistiken über die aktuellen Social-Media Plattformen. Ich finde die Schülerfachtagung eine super Veranstaltung und kann jedes Mal eine Menge lernen.

Leonardo kleinLeonardo Golubovic, BG Dornbirn: Ich kannte mich im Thema Mobbing bereits sehr gut aus, da ich selbst lange Zeit von Mobbing betroffen war. Da es von Seiten der Schule leider keine wirklichen hilfreichen Maßnahmen gegen Mobbing gab, finde ich es sehr gut, dass es Anti-Mobbing Workshops, wie auch auf der Schülerfachtagung, gibt, denn alleine hat man keine Chance gegen Mobbing. Elena klein

Elena Mihelcic, BRG Schoren:Zum Glück musste ich noch keine Erfahrungen bezüglich Mobbing sammeln. Allerdings war mein Bruder längere Zeit betroffen. Leider blieb es nicht nur beim „normalen“ Mobbing, sondern ging dann auch noch in Cybermobbing über. Da die Schule nicht wirklich was dagegen unternimmt, finde ich diese Workshops sehr wichtig.

Fotos © Horst Huber

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Klassensprechertreffen 2017

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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen

Bereits zum 26. Mal trafen sich am 18. Oktober 80 Klassensprecher (32 Mädchen und 48 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz Dornbirn“. Alle Jugendliche konnten sich in einer lockeren Atmosphäre Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

 

Ideen für 20 Jahre Junge Halle

In den Workshops zu den Themen „Rechte und Pflichten der Klassensprecher“ und den „Aufgaben von Stadt, Land, Bund, EU“ wurde rege diskutiert. Ein besonderes Highlight war die Ideensammlung zum bevorstehenden 20-jährigen Jubiläum der „Jungen Halle“ auf der Dornbirner Frühjahrsmesse „Schau!“. Ein Kurzfilm vermittelte Eindrücke der vergangenen Jahre. Viele konkrete Ideen wie z.B. eine Aktionsbühne oder Trampolingeräte wurden diskutiert. Was Bewerbungskanäle anbelangt, waren Instagram, Snapchat und YouTube die Favoriten der Jugendlichen. Mehr als 21 Jugendliche haben sich gemeldet und wollen weiter aktiv mitwirken, damit die Junge Halle 2018 ein Erfolg wird!

„Es ist immer wieder beeindruckend“ so Jugendkoordinator Elmar Luger „wenn sich das Rathaus in ein großes Jugendhaus an einem Vormittag entwickelt, denn alle Besprechungsräume sind an diesem Tag von Jugendlichen belegt!“

Das Klassensprechertreffen war eine motivierende Veranstaltung, welche es ermöglicht, dass sich die Jugendlichen schulübergreifend austauschen, dabei Tipps und Infos vom Jugendnetzwerk Dornbirn erhalten und sie mit den Fachworkshops in ihrer Rolle als Klassensprecherin und Klassensprecher gestärkt werden.

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Klassensprecher: 

Kilian Balhorn 

Kilian Balhorn, PTS Dornbirn: Der Workshop „Rechte und Pflichten“ hat mir besonders gut gefallen. Ich wusste vorher schon einiges, was ein Klassensprechen machen darf und was nicht, habe in dem Workshop jedoch jede Menge Neues gelernt, die ich in meinem Amt als Klassensprecher umsetzten kann und werde.

Clemens Flatschacher

Clemens Flatschacher, NMS Bergmannstraße: Ich finde es sehr wichtig, dass Jugendliche in die Gestaltung der Jungen Halle miteinbezogen werden. So können die Interessen der Jugendlichen besser vertreten werden und es kommen aktuellere Themen in die Junge Halle, die junge Menschen wirklich interessieren und nicht nur Erwachsenen.

Ceyda Yildiz

Ceyda Yildiz, HTL Dornbirn: Ich habe sehr viel aus den Workshops mitnehmen können. Mir ist nun bewusst, was ich für Rechte als Klassensprecher habe. In der Unterrichtsgestaltung kann sich ein Klassensprecher beispielsweise sehr gut einbringen. Auch die Pflichten eines Klassensprechers, die vielen gar nicht bewusst sind, wurden ausführlich erklärt. Durch diesen Vormittag im Rathaus kann ich nun mein Amt als Klassensprecherin besser ausführen.

Bernhard Fleisch

Bernhard Fleisch, HTL Dornbirn: Für mich war die Mitbestimmung für die nächste Junge Halle das Highlight des Tages. Meiner Meinung nach sollte im Vorhinein mehr jugendgerechte Werbung gemacht werden. Zudem könnte man wieder ein paar „Youtube Stars“ einladen, das kommt bei jungen Menschen immer gut an. Was mir auch noch auf der Jungen Halle fehlt ist Musik, egal ob Live Musik von einer Band oder von einem DJ.

Pia DiMeglioPia DiMeglio, NMS Haselstauden: Wenn ich an die Junge Halle denke steht bei mir Spaß an erster Stelle. Es muss den jungen Leuten einfach gefallen. Natürlich kann man es nie allen Recht machen, deshalb finde ich es wichtig, dass es solche Events wie das Klassensprechertreffen gibt, da man hier die Möglichkeit hat, bei solchen Entscheidungen mitzubestimmen.

 

Lydia WetschnigLydia Wetschnig, BORG Schoren: Mir war gar nicht bewusst, dass ein Klassensprecher so viele Möglichkeiten hat. Mir wurde durch den Workshop „Rechte und Pflichten“ gezeigt, wie wichtig das Klassensprecheramt ist. Wenn es beispielsweise zwischen Lehrern und Schüler Probleme gibt, oder bei der Mitgestaltung des Unterrichts hat der Klassensprecher einen größeren Einfluss als ich dachte.

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